Mein Hund erbricht – wann sollte ich zum Tierarzt?

Erbrechen gehört zu den häufigsten Beschwerden bei Hunden und kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal steckt lediglich eine Magenverstimmung dahinter – manchmal kann Erbrechen jedoch auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung oder einen Notfall sein.

Wenn ein Hund einmalig erbricht und danach wieder munter ist, trinkt und sich normal verhält, muss nicht immer sofort das Schlimmste befürchtet werden. Anders sieht es aus, wenn das Erbrechen wiederholt auftritt oder weitere Symptome dazukommen.

Achten Sie besonders auf:

  • wiederholtes oder unstillbares Erbrechen
  • Blut im Erbrochenen
  • starke Bauchschmerzen oder einen aufgeblähten Bauch
  • Teilnahmslosigkeit oder Schwäche
  • Fieber
  • Durchfall
  • fehlenden Kot- oder Harnabsatz
  • auffälliges Verhalten
  • Verdacht auf einen Fremdkörper oder eine Vergiftung

 

Besonders bei Welpen, sehr kleinen Hunden und älteren Tieren kann sich der Zustand schnell verschlechtern.

In unserer Tierarztpraxis nehmen wir uns die Zeit, die Ursache genau abzuklären. Je nach Situation können eine Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall oder weitere Untersuchungen notwendig sein.

Bild: KI/Gemini
Expertinnen-Tipp
Tierärztin Mag. med.vet. Marietta Turecek, MSc

Wenn Sie unsicher sind oder Ihr Tier deutlich krank wirkt, lieber einmal zu früh als zu spät Kontakt mit einer Tierarztpraxis aufnehmen.

Tierarztpraxis Limbach
Mag. med.vet. Marietta Turecek, MSc
Mag. med.vet. Magdalena Beer
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